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STEINSCHMÄTZER
Eigentlich ein wenig bekannter Vogel. Er bewohnt
Moore, Brachflächen, Felsen und Dünen. Steinschmät-
zer bewegen, bzw. huschen auf der Suche nach Insek-
ten, Schnecken, Spinnen und anderen Kleingetier
rastlos durch ihr Revier und bleiben dabei immer in
Bodennähe. Ihr Nest verstecken sie in Steinhaufen,
Erdlöchern und Kaninchenbauten.
Brut- und Nestlingzeit : 14 Tage 4 - 6 Eier

SILBERMÖWE
Küstenbewohner, im Binnenland selten anzutreffen.
Sehr gesellig und daher auch ganzjährig an Plätzen mit
ausreichendem Nahrungsangebot. Die Nahrung sind
Fische, Krebse, Muscheln, Pflanzen und Abfälle, auch
Jungvögel und Vogeleier gehören zur Beute. Im Winter
Im Winter bevölkern sie auch Fischereihäfen, Schlacht-
höfe und Mülldeponien.
Koloniebrüter am Boden : 24 - 27 Tage 2 - 3 Eier

AUSTERNFISCHER
Auffälliger Küstenbewohner mit roten Beinen und
Schnabel. Seine Gebiete sind Kies-Fels- und Sandsträn-
de, Dünen, Wattwiesen. Außerhalb der Brutzeit meist in
großen Schwärmen im Watt. Ernährt sich überwiegend
von Muscheln, Krebsen, Schnecken, Würmern und
Insekten.
Bodenbrüter : 24 - 27 Tagen 2 - 3 Eier

FLUSSSEESCHWALBE
Schnabel orangenrot, tiefgegabelter Schwanz. Aufenthalt
an Flach- und Wattküsten, vereinzelt auch im Binnenland,
an naturnahen Flußläufen und auf Inseln in den Seen.
Sie überwintern auf der Südhalbkugel. Nahrung, wie
kleine Fische, Krebse und Insekten, erbeuten sie im Such-
flug als gewandter Stoßtaucher. Bodenbrüter in flachen
Bodenmulden, auf Sand, Kies oder Gras.
Brutzeit : 20 - 26 Tage 3 Eier

LACHMÖWE
Schnabel und Füße korallrot. Kleinste heimische Möwe.
Man sieht sie oft an Küsten und Binnengewässern mit
flachen bewachsenen Ufern, aber auch an Kläranlagen,
auf frisch gepflügten Feldern oder Müllkippen. Sie ernährt
sich tierisch (boden- und wasserlebende Insekten,deren
Larven, Würmer, Krebse, Mäuse) und pflanzlich, außerdem
von Abfällen und Aas.
Große Brutkolonien. Brutzeit : 20 - 25 Tage 3 Eier

BRANDGANS
Große, gänseähnliche Ente. Sie ist sehr kontrastreich
gefärbt und hat einen roten Schnabel. Der Aufenthalt sind
Meeresküsten, salzige Binnenseen und Flußmündungen.
Zur Nahrungssuche (Mollusken, Krebse, Insektenlarven)
ist sie häufig im Watt.
Höhlenbrüter : Dünen, Kaninchenbauten und unter
Steinen. Brutzeit : 29 - 31 Tage 8 - 10 Eier

SPIESSENTE
Sehr schlank, mit langen dünnen weißem Hals. Als Brut-
vogel bei uns sehr selten, als Wintergast und Durchzügler
vor allem an der Küste, im Watt und an großen Binnenseen.
Die Nahrung ist pflanzlich und tierisch. Insekten, Larven,
kleine Krebse, Sämereien, Wasser- und Landpflanzen, aber
auch Brot und Abfälle.
Versteckt ihr Bodennest oft in dichter Vegetation.
Brutzeit : 22 - 24 Tage 7 - 12 Eier

STOCKENTE
Häufigste, größte Gründelente -fast allen bekannt. Sie lebt
in langsam fließenden Gewässern und Parks. Ihre halb-
zahme Art, kommt fast der Hausente gleich. Die Ernährung
ist ähnlich vielseitig -wie bei der Spießente. Das Nest ist am
Boden, gelegentlich aber auch auf Bäumen.
Brutzeit : 25 - 30 Tage 7 - 11 Eier

EIDERENTE
Große kurzhalsige Meeresente mit schräger Stirn und keil-
förmigen Schnabel. Bei uns häufiger Mauser- und Winter-
gast an Nord- und Ostsee. Im Binnenland nur im Winter.
Sie gründelt nach Krebsen und Muscheln. Brütet im Boden-
nest (nahezu ungedeckt) an kalten und flachen Meeres-
küsten. Brutzeit : 25 - 28 Tage 4 - 6 Eier

KRICKENTE
Kleinste heimische Gründelente. Bevorzugt stehende
Flachgewässer, Schlamm- und Schlickflächen, Heide- und
Moorseen. Die Nahrung ist pflanzlich und tierisch.
Ihr Bodennest versteckt sie gut, meistens in Wassernähe.
Brutzeit : 21 - 23 Tage 8 - 11 Eier

ROTSCHENKEL
Vogelkleid braun mit dunkler Fleckung. Unterseite weißlich
undeutlich gefleckt. Schnabel schwarz mit rötlicher Basis,
Füße leuchtend rot -wie der Name. Liebt küstennahe
Grasländer und Feuchtgebiete mit Seichtwasser. Überwin-
tert an den Mittelmeer und Atlantikküsten Europas und
Afrikas. Nahrung : kleine Krebse, Würmer, Mullusken und
Insekten. Bodennest -meist in gut versteckter Vegetation.
Brutzeit : 22 - 29 Tage 4 Eier

GÄNSESÄGER
Kräftiger rötlicher, an der Spitze umgebogener, gezähnter
Schnabel, der auch hervorragend zum Fischfang geeignet
ist. Die kleinen Sägezähnchen können die glitschige Beute
gut festhalten. Man findet den Gänsesäger an Flüssen,
Seen und Meeresküsten mit Baumbestand.
STARK BEDROHT !
Höhlenbrüter -Baumhöhlen, Nistkästen und Mauerlöcher.
Brutzeit : 30 - 35 Tage 8 - 12 Eier




















Steinschmätzer
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Austernfischer
Flußseeschwalbe
Lachmöwe
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Spießente
Stockente
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Rotschenkel
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