Artenschutz
Maßnahmen zum Schutz der durch menschliche Eingriffe
in die Natur vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflan-
zenarten, d.h. gegen das Aussterben und für den Erhalt
der Artenvielfalt (Bioversität); Teilbereich des Natur-
schutzes.
Bodenschutz
Der Schutz land- und forstwirtschaftlich nutzbarer Böden
vor Erosion, Verkarstung und Wüstenbildung, aber auch
der Schutz offener Böden vor Vergiftung und Versiege-
lung.
Naturschutz
Der Schutz von natürlichen und naturnahen Landschaf-
ten, Biotopen (natürl. Lebensräumen), Pflanzen und Tier-
arten vor Schädigungen durch die menschliche Zivisilati-
on, vor allem durch Ausweisung von Naturschutzgebieten
Ökologischer Landbau
Form der Landwirtschaft, die auf Mineraldünger, Pestizi-
de und Futterzusatzstoffe völlig auf zugekauftes Tierfutter
weitgehend verzichtet. Die den Feldern entzogenen Nähr-
stoffe werden durch optimale Fruchtfolgen, Gründüngung
mit stickstoffbindenen Pflanzen (z.B. Klee), Kompost und
Mist wieder zugeführt; Unkraut wird von Hand entfernt,
Schädlingsbefall biologisch reguliert. Das Vieh wird art-
gerecht gehalten und gefüttert.
Tierschutz
Schutz der vom Menschen genutzten Tiere vor vermeid-
baren Schäden und Qualen.
Umweltschutz
Maßnahmen zum Schutz der Natur vor der Zerstörung
durch menschliche Eingriffe (Arten-Boden-Klima-Natur-
und Tierschutz), zum Schutz des Menschen vor gesund-
heitsschädlichen an Arbeitsplatz und Wohnort, sowie
durch Konsumartikel.

Gartenbereich -Wörterverzeichnis von A-Z
Abdeckung
eine Glas- oder Kunststoffabdeckung zurVermehrung
oder zum Schutz kleiner Pflanzen im Freiland. Auch zum
Wärmen des Bodens vor dem Pflanzen.
Abfluss
mit Schutt gefülltes Loch, worin Wasser abfließt und in
den Boden sickert.
Abhärten
aklimatisieren von Pflanzen aus warmen Zonen an
kühlere Umgebung.
Ableger
eine junge Pflanze, die durch natürliche vegetative
Vermehrung an der Basis der Mutterpflanze entsteht.
Absenken
eine Vermehrungsmethode, bei der ein Zweigteil zum
Wurzeln gebracht wird, während er noch mit der Mutter-
pflanze verbunden ist.
Alkalischer Boden
mit einem pH-Wert über 7
Anaerob
ein Prozess ohne Sauerstoff
Angiessen
gießen des Stengels einer frisch verpflanzten Pflanze, um
den Boden an den Wurzeln zu verfestigen.
Arboretum
eine Baumsammlung
Art
eine Gruppe eng verwandter Pflanzen einer Gattung.
Aufbringen
Verstreuung eines Materials wie organischen Substanzen
oder Dünger auf der Erdoberfläche.
Ausgeizen
Entfernung der Wuchsspitze einer Pflanze, um das Ent-
wickeln von Seitentrieben oder Blütenknospen zu
fördern.
Ausläufer
ein hängender Zweig, der wurzelt an den Achseln oder
an der Spitze neu wächst.
Aussaat oder Blumenerde
eine Mischung von Materialien zur Aussaat oder für Topf-
blumen.
Aussäen
Samen durch Streuen über ein breites Gebiet gleichmäs-
sig verstreuen.
Auswaschen
Entfernen lösbarer Substanzen aus dem Boden oder aus
Blumenerde durch Wasser.
Baum
eine holzige Pflanze mit einem Stamm und einer hohen
verzwegten Krone
Beetpflanzen
ein- und zweijährige Pflanzen für vorübergehende Be-
pflanzung, die vor allem im Früjahr und Sommer blühen.
Bestäubung
Übertragung von Pollen auf den Blütenstempel während
der Befruchtung.
Biologisch abbaubares Material
natürliches Material, das durch Einwirkung von Mikroor-
ganismen in die Bestandteile zerlegt wird.
Blumenerde
siehe Erde *
Blüte
der Pflanzenteil, der die Reproduktionsorgane enthält,
normalerweise umgeben von Blüten- und Kelchblättern.
Blütenblatt
ein verändertes Blatt, Teil der Corolla, oft bunt, um Auf-
merksamkeit zu erregen.
Bodenbelüftung
Boden lockern, um Luft einzubringen.
Bodendecker
niedrige Pflanzen, die den Boden bedecken und Unkraut
in Schach halten.
Bodenkrume
die obere Bodenschicht mit dunkler, fruchtbarer Erde.
Bodenverbesserer
Material, das die Struktur des Bodens verbessert, ohne
unbedingt Nährstoffe einzubringen.
Bunt
verschiedene Farben und einem unregelmäßigem Muster.
Bezieht sich normalerweise auf Blätter mit weßen, gelben
und cremefarbenen Zeichnungen an den Rändern.
Chlorophyl
grünes Pigment, in den meisten Pflanzen vorhanden.
Drainage
Bodenschicht, die überschüssiges Wasser abfließen läßt,
oder Drainagesysteme, die zum entwässern verwendet
werden.
Einjährige Pflanze
eine Pflanze, die ein Jahr lebt.
Erosion
natürliches oder vom Mensch verursachtes Auswaschen
oder verwehen von Erde von der Oberfläche.
Estrich
eine dünne Mörtelschicht als ebene Oberfläche unter
Ziegel- oder Steinmauern oder als Endschicht auf einer
Betonfläche.






















































Formschnitt
Schneiden und Ziehen von Bäumen und Sträuchern zu de-
korativen Formen wie Tieren und geometrischen Figuren
Formen.
Frostbeständig
eine Pflanze die Frost ohne Schutz übersteht.
Frühbeet
eine unbeheizte Konstruktion aus Holz, Ziegel oder Glas
mit einem geneigten Glas- oder dursichtigen Kunststoff-
deckel zum Schutz der Pflanzen vor Kälte.
Gartenkompost
verrottetes organisches Material.
Gattung
eine Pflanzenkategorie aus einer Gruppe verwandter Sor-
ten.
Gründung
eine Pflanze zur Bodenverbesserung.
Habitat
die natürliche Umgebung einer Pflanze oder Tieres.
Halblaubwechselnd
eine Pflanze, die das Laub am Ende des Jahres teilweise
verliert.
Halbwinterhart
eine Pflanze, die den Winter ohne Schutz nicht übersteht,
aber nicht das ganze Jahr geschützt werden muß.
Hartfläche
ein Gartenbereich mit Pflaster, Beton oder anderen harten
Materialien.
Herbizid
Unkrautvernichter
Humus
eine feine, krümelige Bodenschicht, oder aber auch orga-
nische Reste verotteter Pflanzen im Boden.
Immergrün
eine Pflanze, die das Jahr über das Laub behält.
Kali
ein wichtiges Pflanzenmaterial, das Größe und Qualität
von Früchten und Blüten beeinflußt. Kann auch die
Beständigkeit gegen Frost, Schädlinge und Krankheiten
erhöhen.
Keimen
Entwicklung eines Samen zu einem Sämling.
Kelchblatt
eines der äußeren veränderten Blätter, die Teil des Blü-
tenkopfes sind.
Kletterpflanze
eine Pflanze, die mit Ranken und Haftscheiben an anderen
Pflanzen oder Rankhilfen hochklettern. Im weiteren Sinne
eine langstämmige Pflanze, die nach oben wächst.
Knolle
ein geschwollenes, normalerweise im Untergrund befind-
liches Organ zum Speichern von Mineralien aus einem
Stamm oder Wurzelsystem.
Kompoststarter
Material, das die Kompostierung fördert.
Kormus
ein zwiebelähnlicher, geschwollener Stamm oder eine
Basis, oft von einem pergamentartigen Gewebe umgeben,
das als unterirdisches Speicherorgan dient.
Kraut
eine Pflanze, die als Medizin, Würzmittel oder als Dekora-
tion verwendet wird.
Kultivar
eine kultivierte Pflanze oder Pflanzengruppe mit einem
oder mehreren Merkmalen, die bei asexueller Fortpflan-
zung erhalten bleiben.
Laubmulch
zersetztes Herbstlaub als Bodenverbesserer.
Lehm
Boden von mittlerer Struktur, der mehr oder weniger Tei-
le von Sand, Schlamm und Ton und viel Humus enthält.
Luftabsenker
eine Vermehrungsmethode, bei der ein Teil des Zweigs
durch Anbringen einer Wunde und Einbinden in ein Medi-
um, z.B. in feuchtes Moos, zum Wurzeln angeregt wird.
































Medium
Erde oder anderes Material, in dem Pflanzen vermehrt und
gezogen werden können.
Mehrfachsalat
Aussaat von mehr als einen Samen in einen Topf oder in
eine Schalenzelle.
Mehrjährig
eine Pflanze, die zumindest drei Jahre lebt.
Mehrjährige Staude
eine nicht holzige Pflanze, bei der die oberirdischen Teile
bis zum Wurzelstock am Ende des Jahres absterben.
Mischrabatte
eine Rabatte mit verschiedenen Pflanzentypenn, wie
Sträucher, Stauden Zwiebeln und einjährigen Pflanzen.
Mist
lose organische Substanzen tierischen Ursprungs (oft ver-
mischt mit Stroh), die in den Boden gegraben oder als
Mulch aufgebracht werden.
Mulch
Organisches oder anderes Material auf der Erdoberfläche.
Nährstoff
Pflanzennahrung
Nebenzwiebeln
eine kleine Zwiebel aus der Basalplatte einer reifen
Zwiebel.
Neutral
siehe >sauer und alkalisch.
Nicht abbaubares Material
ein Material, das biologisch nicht abbaubar ist.
Nicht winterhart, nicht frostbeständig
eine Pflanze, die bei Frost Schaden nimmt.
Organisches Material
Material aus oder von lebenden Organismus wie Kompost,
Laubmulch und Mist.
Pergola
ein Spalier oder Gitter an Pfosten für Kletterpflanzen.
Pestizid
ein chemischer Stoff zum vernichten von Schädlingen.
Pfahlwurzel
starke senkrechte Wurzel.
Phosphat
eine Phosphor-Verbindung
Phosphor
ein wichtiges Pflanzenmaterial, wichtig für das Keimen und
die Entwicklung der Sämlinge und Wurzelwuchs.
PH-Wert
Maßstab, wie sauer oder alkalisch der Boden ist.
Pikieren
Umpflanzen und Ausdünnen von Sämlingen.
Pottasche
eine Kaliverbindung, Pottasche wird auch Kali genannt.
Rahmenpflanzen
Pflanzen, die die Basis und Struktur der Gartengestaltung
bilden.
Resistente Sorte
eine Pflanzensorte, die besonders resistent gegen einen
Schädling oder eine Krankheit ist.
Rhizom
ein horizontal wachsender, unterirdischer Stamm, der als
Speicherorgan dient.
Rille
schmale Furche zur Aussaat von Samen.
Samen
eine befruchtete Pflanzensamenanlage mit einem Keim,
der Nährschicht und einer Schutzhülle.
Samenstand
ein verwelkter Blütenkopf, der erfolgreich befruchtet
wurde und Samen enthält.
Sämling
eine sehr junge Pflanze aus Samen.
Säulenförmig
aufrechter, gerader Wuchs mit dichten Zweigen.
Saurer Boden
Boden mit einen pH-Wert unter 7
Schlamm
eine feine Schlamm- oder Tonablagerung
Solitärpflanze
eine auffällige Pflanze, normalerweise Strauch, Baum
an einem Standort, an dem man sie leicht sehen kann.
Spurenelemente
Nährstoffe, die Pflanzen in kleinen Mengen aufnehmen.
Steckling
ein Blatt, ein Trieb, eine Wurzel oder eine Knospe, die von
einer Pflanze zur Vermehrung abgeschnitten wird.
Stickstoff
ein wichtiges Pflanzenmineral, vor allem für das Wachs-
tum von Blättern und Trieben.
Teilung
eine Methode zur Vermehrung von Pflanzen, indem man
die Pflanze teilt, jeweils mit seinem Wurzelsystem und
einem oder mehr Trieben.
Teppichpfanze
Bodendecker
Ton
ein feiner Boden, fruchtbar, der aber schlecht durchläs-
sig ist.
Torf
teilweise zersetzte, humusreiche Vegetation auf der Ober-
fläche von Böden und Staunässe.
Untergrund
Bodenschicht unter der Bodenkrume mit hellerer Farbe,
ohne organisches Material, Bodenleben und Nahrung.
Vegative Vermehrung
Vermehrung von Pflanzen durch asexuelle Methoden, die
normalerweise zu genetisch identischen Pflanzen führt.
Verhärtung
eine harte, verdichtete Bodenschicht.
Vermehrung
Erzeugen einer neuen Pflanzengeneration, durch Aus-
saat, Stecklinge oder Teilen.
Vertikutieren
mit einer Maschine, mit rotierenden Klingen, den Boden
aufbrechen.
Verwildern
Setzen und Ziehen wie in freier Natur.
Windschutz
Konstruktion zum Schutz der Pflanze vor kräftigen Winden.
Winterharte Pflanze
eine Pflanze, die im Winter ohne Schutz im Freiland steht.
Wurmerde
Pflanzenmaterial, das von Würmern zu Erde umgewandelt
wurde.
Wurzelballen
Wurzeln und Erde einer ausgegrabenen Pflanze.
Wurzelstock
Krone und Wurzelsystem von mehrjährigen Stauden und
Sträuchern, oder Pflanze mit dem Wurzelsystem für eine
gepfropfte Pflanze.
Zweifaches Umgraben
eine Bearbeitungstechnik, bei der der Boden in doppelter
Spatentiefe umgegraben wird.
Zweijährige Pflanze
eine Pflanze, die zwei Jahre lebt.
Zweig
ein Trieb mit Hauptast oder Stamm einer holzigen Pflanze.
Zwiebel
eine Pflanze mit einem veränderten Stamm der als
Speichersystem dient (siehe Kormus, Rhizom und Knolle)
Zwiebelchen
ein kleines, zwiebelähnliches Organ, oft in einer
Blattachsel, an einem Stengel oder Blütenkopf.














































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