Diese Seite soll deutlich machen, wie mit der Natur
umgegangen wird. Zerstörung bringt Gefahren für die
gesamte Umwelt. Durch Bebauung ( Fabriken,
Straßen, Autobahnen, etc. ) werden nützliche Tiere
ausgerottet oder vertrieben. Außerdem gefährdet
man den Bestand der Tierwelt, durch Chemie, Lärm
oder Abschuss.

Mit dem Frühling kommen wieder die Zugvögel, wie
Kranich, Graugans, Star, Rauch- Mehlschwalbe,
Nachtigall, Kuckuck und Weißstorch.
Storch im Süden Afrikas
und bei uns auf dem Acker
5 Milliarden waren im Herbst gestartet. Eine tierische
Reisewelle Richtung Mittelmeer und Afrika. Viele Vö-
gel haben eine Flugweite von 16000 km hinter sich
gebracht. Wenn sie zu früh in unsere Gebiete zurück-
kehren, finden sie bei uns noch kein Futter. Deshalb
verrät ihnen eine innere Uhr, wann die Zeit reif ist.
Wird das Klima milder, fliegen sie nicht so weit, keh-
ren früher zurück, oder bleiben ganz hier.
Den Zugvögeln lauern auf ihrer Route unvorstellbare
Gefahren. Allein in Italien dürfen 700 000 Jäger an
55 Tagen jeweils 30 Vögel vom Himmel holen. Das sind
1,1 Milliarden tote Finken oder Lerchen. Jetzt
sollen sogar EU-weit geschützte Arten zum Abschuss
freigegeben werden. Doch auch über Deutschland
ist das Leben unsicher. 1,5 Millionen Zugvögel werden
jährlich abgeschossen, darunter ca.600000
Wildenten.
Bei den Zahlen findet man kaum Worte, daher mein
Kommentar: armes Deutschland, armes Europa !
Übrigens durch die Zerstörung von Lebensräumen,
wegen der Bebauung , gehen in Europa jeden Tag ca,
120 Hektar Natur verloren. Die Zugvögel kreisen ver-
wirrt über die veränderte Landschaft, sie finden ihre
Plätze zum Rasten nicht mehr.
Es gibt aber Hoffnung, denn die Natur kennt keine
Grenzen. Freuen wir uns >in voller Hochachtung<
über die jedes Jahr rückkehrende, vollbrachte Leis-
tung der Zugvögel.





















Hallo, liebe Natur- und Hundefreunde !
Nicht allen dürfte bewußt sein, daß wir in der Zeit vom
1-04-2003 bis 15-07-2003 wieder Brut- und Setzzeit ha-
ben, und somit auch Leinenzwang in Feld und Flur be-
steht. Ich behaupte einfach mal, daß ein guter Hunde-
freund immer daran denkt !
Freilaufende Hunde können Gefahr und Zerstörung für
die Vögel (Bodenbrüter) bedeuten.

Waldlaubsänger
Das Weibchen baut ihr Backofennest in den Morgen-
stunden am Boden, stets an lichten Stellen, gern an
einer Böschung oder unter welkem Gras.

Ein wahrer Babyboom setzt jetzt im Frühling, aber
auch bei anderen Tieren ein. Ich denke da an Fuchs,
hase, Gans und Reh, die den Gefahren ebenso ausge-
setzt sind.
Rehkitze
Ausgerechnet Bambi wächst anfangs ohne Mutterliebe
auf. Die Mutter leckt das Kitz nach der Geburt trocken
(damit der Feind nichts riecht) und läßt es im Gras
allein. Auch sie selbst schnuppert dann vergeblich.
Wenn Mutter Reh zum Säugen kommt, muß sie das Kitz
leise fiepend zu sich rufen.
Jung- Füchse
Vier bis acht Rebellen erblicken im Frühling das Licht
der Welt. Oft kümmern sich Mutter und Töchter gemein-
sam um die Bande. Fünf Wochen später geht's raus aus
dem Bau. Dann wird gerauft, sie lernen für das Leben.
Gänseküken
"Wiwiwiwi !" klingt's gleich nach dem Schlüpfen. "Gang-
ganggang !" antwortet Mutter Gans. Mit dem Kontakt-
schnattern erkennen die Gössel ihre Eltern und folgen
ihnen später im Gänsemarsch. Antwortet als erstes ein
Mensch, wird der als "prägend" anerkannt.

Vergessen wir nicht den Leinenzwang, denn nur dann
können wir einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der
Tierwelt leisten !
uwe wohlers

Mein Name ist Hase !
Unser Feldhase wird oft mit dem weit verbreiteten Wild-
kaninchen verwechselt. Es hoppeln aber immer
weniger Langohren über die Felder.
Seit 1998 steht der Feldhase auf der roten Liste der be-
drohten Tierarten (gefährdet). Von der Schutzgemein-
schaft Deutsches Wild wurde er sogar im Jahr 2001
zum Tier des Jahres gewählt.
Durch die intensive Landwirtschaft wird sein Lebens-
raum zerstört. Sein Lieblingsfutter, wie Löwenzahn,
Gänseblümchen und Schafgarbe, findet er immer sel-
tener.
Die Erzfeinde der Hasen -die Füchse- nehmen immer
mehr zu. Außerdem fallen jedes Jahr ca. 120000 Hasen
dem Straßenverkehr zum Opfer.

































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