Info-Seite
Den Garten hat das Naturschutz-Zentrum Hessen zum Biotop
des Jahres 2002 und 2003 ausgerufen, weil Gärten
nicht nur im besiedelten Bereich ein wichtiger Rückzugs-
raum für Tiere und Pflanzen sind, sondern auch in ländlichen
Gebieten zur Artenvielfalt beitragen können. Mit dieser Wahl
wurde bewußt die Entscheidung für einen sehr stark vom
Menschen geprägten Lebensraum gefällt.
Naturschutz-Zentrum Hessen-Akademie für Natur- und
Umweltschutz -Friedenstr. 38 35578 Wetzlar

Insekt des Jahres 2003
Die Feldgrille wurde zum Insekt des Jahres 2003 gewählt.
Der Lebensraum der zirpenden "Hungerkünstler" wird
immer enger, deshalb soll das Insekt Aufmerksamkeit finden.
Feldgrillen sind sehr schreckhaft und können nicht fliegen.
Sie lieben die Wärme, bevorzugen trockene, dünn bewach-
sene Böschungen und Hänge. Auch auf Äckern und Heide-
flächen sind sie noch anzutreffen, aber eben immer seltener,
denn der größte Feind ihrer Lebensräume sind Dünger,
Kräuter und Fettgräser.

Wildblume des Jahres 2003
Konrade zur Wildblume des Jahres 2003 ernannt.
Blütenkrone -fünf Kelchblätter purpurrot
Blätter -stehende linealförmig Samen -giftig
Boden -nährstoffreicher, lehmiger
War früher ein gefürchtetes Ackerkraut. Durch die intensive
Saatreinigung ist sie von unseren Feldern fast verschwun-
den. Eine vom Aussterben sehr stark bedrohte Pflanze !

Baum des Jahres 2003
Schwarzerle -sie saugt Wasser wie ein Schwamm aus dem
Boden, und kann somit auch Überschwemmungen verhin-
dern.

Blume des Jahres 2003
Fliegenragwurz auch "Fliegenblume" genannt - verführt
mit Sexuallockstoffen, sie lockt Grabwespen an, die dann
an ein Weibchen glaubend, die Blüte bestäuben.

Fisch des Jahres 2003
Barbe -zieht zur Laichzeit in Schwärmen flussabwärts, sie
bevorzugt Kies und Geröll als Laichunterlage. Durch die
Begradigungen der Flussläufe und Wehre gefährdet man
das Leben der Barbe erheblich.

Vogel des Jahres 2003
Mauersegler -sein Fortbestand ist sehr stark gefährdet, da
alte Häuser abgerissen werden und die neuen keine Nist-
plätze bieten. Auf Langstreckenflügen legt der Luftakrobat
ca. 190 000 km im Jahr zurück. Fast sein gesamtes Leben
verbringt er in den Lüften.

Pilz des Jahres 2003
Grüner Saftling -man findet ihn auf ungedüngten Wiesen, sein
Hütchen wirkt immerzu nass, wie nach einem Regenschauer.

Tier des Jahres 2003
Wolfs-Welpe -in unseren Breiten hat das Tier wieder eine
Chance zum Leben. Ohne Eingriff des Menschen, siedelte
sich im Bundesland Sachsen ein kleines Rudel Wölfe an.

Spinne des Jahres 2003
Große Zitterspinne -Kannibalin mit acht Krabbelbeine, für
den Menschen vollkommen harmlos. Man findet sie oft in fast
jedem Haus. Ihr Netz ist kaum sichtbar, eher unstrukturiert
wirkend an der Decke hängend. Die Beute sind Fliegen und
Mücken, aber auch andere Spinnen.

Flusslandschaft des Jahres 2002 und 2003
Die ILZ, auch als "Schwarze Perle Niederbayerns" bezeich-
net, wurde zur Flusslandschaft der Jahre 2002 und 2003
gewählt. Ziel ist es -die ILZ als Lebensraum für bedrohte
Tierarten wie zum Beispiel die Flussperlmuschel zu erhalten
Wasserpflanze des Jahres 2003
Die Krebsschere wurde zur Wasserpflanze des Jahres 2003
gekürt. Sie kommt in stehenden und langsam fließenden Ge-
wässern vor, besonders gerne siedelt sie in Nebenarmen von
Flüssen (Altarmen). Sie ist heute sehr selten -steht daher
auch unter Naturschutz.
www.foerderkreis-sporttauchen.de








































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