November bis Februar
Viele Tiere in unserem jahreszeitlichen Klimawechsel, pas-
sen sich den Temperaturen an, indem sie Federn oder Fell
( Haare ) wechseln.
Einen krassen Kleider- und
Farbwechsel erleben wir bei
dem Hermelin, Schneehasen
und beim Schneehuhn. Sie
haben Greifvögel und Eulen
als Freßfeinde, vor denen sie sich im Winter tarnen müs-
sen.
Wildfütterung
Wildfütterungen dienen der Überbrückung von Notzeiten.
Das klingt einfach und banal, und trotzdem gibt es einigen
Streit um das Thema, wie ja auch neuerdings die Winter-
fütterung der Vögel kritischer betrachtet wird.
Zunächst muß man sich fragen,
wie es denn überhaupt dazu kam,
dass Wildtiere von der Unterstüt-
durch den Menschen abhängig
wurden, schließlich haben sie


Jahrtausende ohne diese Hilfe überlebt und das in Zeiten,
da ihnen Wolf und Luchs und so manch andere heute aus-
gerottete und rar gewordene Raubtierart das Leben ge-
wiß nicht leichter gemacht haben. Die veränderte Situati-
on heute ist im wesentlichen gekennzeichnet durch die
höheren Walddichten einerseits und durch die veränder-
ten Umweltbedingungen anderseits.
Die höhere Wilddichte wird manchen erstaunen, da doch
allgemein über den Rückgang der Wildtiere geklagt wird.
Dabei muß man aber unterscheiden, zwischen den jagtlich
besonders geschätzten und gehegten Arten, zu denen vor
allem Hirsch, Reh und Fasan gehören, und den vielen
anderen Wildarten, die sich eher am Rande der waidmän-
nischen Gunst erfreuen -von den unscheinbaren Kleintie-
ren bis zu dem ungeliebten "Raubzeug"

Vogelfütterung
Es ist eine alte und erfreuliche Tradition, Vögel im Winter
zu füttern. Bei kaum einer anderen Gelegenheit bekommt
man viele Arten so nah zu sehen. Durch Beobachtungen
am Futterhaus kann man viel über Vögel lernen, kann die
verschiedenen Arten kennen und unterscheiden lernen,
erhält Einblicke in ihr Sozialverhalten, in ihre Nahrungsge-
wohnheiten und ihre verschiedene Art der Nahrungsauf-
nahme. So mancher junge Mensch mag am Futterhaus na-
turkundliche Interessen entdeckt haben, die für seine
weitere Entwicklung bedeutsam waren. Schon aus diesem
Grund sollte man die winterliche Fütterung fördern. Hier-
mit können die bedrohten Vogelarten nicht geholfen wer-
den, aber dies ist eine andere Sache.
Und natürlich sollte man Fehler vermeiden : keine gesal-
zenen Speisereste verfüttern und im Früjahr aufhören,
wenn der Schnee geschmolzen ist.

Mai bis Juni
Eine wunderschöne Jahreszeit !
Der Wonnemonat Mai er heißt nicht umsonst so. Es be-
ginnt überall zu blühen, zu duften, zu summen und singen.
Wenn man jetzt nicht sein Gemüt -für die Wunder und
Schönheiten öffnet, könnte dies bedeuten ihnen wohl für
immer verschlossen zu sein.
Zu den "Eisheiligen" möchte der abziehende Winter noch
einmal drohen. Wir hatten aber seit 1998 in Deutschland
keine Maifröste mehr. Dies wird mit der Zerstörung des
Ozonmantels ( Loch ) gekommen sein, denn das Klima auf
unserer Erde wird in Zukunft immer wärmer.

Nach den Eisheiligen kann man aber beruhigt, die kälte-
empfindlichen Tomaten und Gurken ins Freiland pflanzen.
Die nach Art und Zahl rasch anwachsende Insektenwelt
lockt auch die Fernzieher unter den Zugvögeln wieder zu-
rück. Das Vogelkonzert am Morgen läßt kaum noch Einzel-
stimmen erkennen, so überschwenglich ist die Lust am
Dasein.
Die Zeit der gelben Löwenzahn- und Hahnenfußwiesen,
Bienenzeit und Heuzeit. Zeit der Eidechsen, Orchideen
und Schmetterlinge. Nicht zu vergessen, die Zeit der
Jungtiere und der wunderschönen Obstblüte.


































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