Friedhöfe sind in aller erster Linie ein Ort der Trauer, der
Ruhe und der Besinnlichkeit. Darüber hinaus werden vor
allem die Friedhöfe, die einen alten Baumbestand
aufweisen, von vielen Menschen als Naherholungsge-
biet inmitten der von Hektik und Lärm geprägten Stadt-
landschaft genutzt. Doch Friedhofsanlagen sind nicht
nur für den ruhesuchenden Stadtmenschen ein Rück-
zugsgebiet. Sie beherbergen außerdem eine interessan-
te und artenreiche Tierwelt. Von dem abwechslungsrei-
chen Angebot unterschiedlichster Lebensräume, das
sich aus alten Bäumen, Sträuchern, Hecken, Wasser-
zügen, Freiflächen, Blumenbeeten und efeuberankten
Grabstellen zusammensetzt, profitieren vor allem die
Vertreter der heimischen Vogelwelt, aber auch verschie-
dene Säugetieren, Amphibien und Insekten.







Friedhöfe dokumentieren die Bestattungsgewohnheiten
und die Kultur der Friedhofs- und Grabgestaltung über
lange Zeiträume. Um sie auch als Anlagen für die
Naherholung sowie als Rückzugsgebiet für Tierarten in
der Stadt zu erhalten und weiter zu entwickeln, ist eine
übertriebene Ordnungsliebe fehl am Platze.

Eine gezielte ökologische Bewirtschaftung und Pflege
von Friedhofsanlagen ist durchaus möglich. So wurden
beispielsweise Pestizide von den Friedhöfen in Bremen
verbannt; außerdem dürfen Kränze, Blumengebinde und
dergleichen in Hinblick auf ihre spätere Kompostierung
keine Kunststoffbestandteile mehr enthalten.
Buntspecht
Friedhof
Eichhörnchen
Ringeltaube
Zilpzalp
Heckenbraunelle
Waldkauz
Kleiber
Kohlmeise
Kleiner Fuchs
Grasfrosch
Zitronenfalter
Home
Info
Links